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TB-Friedhof
In den modernen kommunalen Verwaltungen wächst der Wunsch nach durchgängigen, offenen Lösungen und erweiterten Funktionalitäten. Aus diesem Grund erweitert die Firma c-plan® ihr Fachschalenkonzept um die Friedhofssparte zur Erfassung und Dokumentation von Gräbern und ihren Belegungen.

Von der klar hierarchischen Strukturierung eines Friedhofs aus gesehen, besteht nur eine geringe Herausforderung an die Datenmodellierung in einem GIS: Ein Friedhof besteht aus mehreren Abteilungen, diese aus Reihen und innerhalb dieser Reihen werden Gräber durchnummeriert. Zu den Gräbern werden neben Sachattributen, wie Tiefe, Grabart, Grabpflege etc. die Historien der Belegung abgespeichert.

Der große Vorteil ergibt sich nach der Erfassung mit TB-Friedhof aus der sehr flexiblen Abfragefunktion-alität und den variablen Darstellungsmöglichkeiten. So können über einfache Datenbankabfragen alle freien und frei werdenden Grabflächen unterschie-den nach Grabart gefunden werden oder für die Plottausgabe nach Thematiken eingefärbt werden (siehe rechtes Bild mit dem Darstellungsmodell für Grabarten).

Im Lieferumfang von TB-Friedhof sind neben dem Datenmodell auch drei Darstellungsmodelle für verschiedene Maßstäbe und Thematiken enthalten, wobei alle Einstellungen und Listen vom Benutzer geändert und ergänzt werden können.

Durch die Erfassungsgrundlage AutoCAD Map wird dem Benutzer ein hochpräzises und einfaches Konstruktionswerkzeug für die Friedhofsplanung an die Hand gegeben, die bei der Erstellung und Änderung des Bestandes unverzichtbar sind (Drehung des Koordinatensystems, rechtwinklige Konstruktion, paralleles Kopieren, Reihe-Befehl etc.).
In der Basis Software sind zudem eine Vielzahl von Schnittstellen zu externen Daten vorhanden, um Daten möglichst vollständig aus anderen Datenquellen nutzen zu können und selbst Daten in unterschiedlichen Formaten abzugeben.
Natürlich kann die Funktionalität um weitere Fachschalen wie z.B. TB-Baum/Grün (Baum- und Grünflächenkataster) ergänzt werden.
Die Datenhaltung erfolgt, wie bei allen c-plan® Fachschalen in der TOPOBASE™, einer Oracle Datenbank, die Sachattribute, Geometrie und Texte abspeichert.

Das TB-Friedhof Datenmodell besteht neben der reinen Friedhofsstruktur ( Friedhof, Abteilungsfläche, Reihennummer, Grabfläche, Grablinie, Verstorbene und Auswahllisten) auch aus zusätzlichen Einrichtungsobjekten wie Abfall- und Wasserstellen, Laternen und Bänken, die als punkthafte Objekte in der TOPOBASE™ ablegt werden und durch mitgelieferte Symbole dargestellt werden. Weiterhin können topografische Linien (Mauern, Treppen, Bauwerke) und Ver- und Entsorgungsleitungen ( Strom, Gas, Wasser, Abwasser) mitverwaltet werden, ohne auf die Fachdetails dieser Objekte einzugehen, die in anderen Fachschalen erhoben werden

Zu den erfassten Elementen können weitere Bilder oder Dokumente hinterlegt werden, was besonders bei denkmalgeschützten Grabmälern und der Grabpflegeverträgen sehr sinnvoll ist.
Die Flächengröße der Gräber wird automatisch durch das Erstellen und Initialisieren der Topologie erstellt bzw. nachgeführt.
Für die Überführung von bestehenden DWG-Daten in die TOPOBASE™ stehen Werkzeuge zur Verfügung, die den Prozess unterstützen.

Für die meisten Anwender wird nicht die Erfassung und Planung im Vordergrund stehen, sondern ein Auskunfts- system für Bürgeranfragen und verwaltungsinterne Belange hinsichtlich Rechnungs-stellungen, Liegedauer, Grabpflege etc. für eine breite Nutzergruppe ohne CAD Kenntnisse. Zu diesem Zweck können die erfassten Friedhofsdaten mit Hilfe der Software MapGuide von Autodesk und TB-Online im Intranet oder Internet publiziert werden und von den Anwendern per Browser visualisiert, analysiert und gedruckt werden.
Für die Bearbeitung der Sachattribute im Intranet bietet c-plan mit der Software TB-GenericWeb eine solide Lösung, die bereits von vielen c-plan© Kunden angewendet wird.

Die Anbindung an ein rein datenbankbasiertes System, wie der Software FIM der Firma All for One Systemhaus AG, wird im Intranet via XML ermöglicht, d.h. beide Systeme tauschen sich im XML Format aus, wobei FIM die Führungsrolle in diesem Prozess übernimmt und vorab eine Zuordnung der grafischen Objekten zu den FIM Objekten durchgeführt werden muss.