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St. Moritz® - "Top of the World"

St. Moritz ist einer der bekanntesten Ferienorte der Welt. Chic, elegant und exklusiv, mit einem sehr kosmopolitischen Ambiente liegt er auf 1'856 m ü.M. auf der Alpensüdseite im Engadin. Hier leben zwar nur 5'600 Einwohner, in der Saison kommen aber noch rund 3'000 Angestellte und 250.000 Touristen mit 1.2 Mio. Übernachtungen dazu.
Somit war Aufwand hoch, den die Versorger für das manuelle Zeichnen der Planunterlagen und die jährliche Nachführung für die Bereiche Wasser (rund 50 km Leitungen, 650 Schieber und 200 Hydranten), Abwasser (rund 55 km Schmutzwas-ser, 45 km Meteorwasser) und Elektrizität (300 km Kabelnetz, 50 km öffentliche Beleuchtung mit Trafostationen, Verteilkabinen und Hausanschlüs-sen) hatten, bei gleichzeitig geringem Nutzen.




Für die GIS Einführung wurde ein externer Berater hinzugezogen, das Ingenieurbüro Kurt Lienhard AG aus Buchs-Aarau, welches bereits seit 1991 mit der Beratung vor allem mittlerer und grösserer Versorgungsunternehmen bei der Einführung und Realisierung von GIS tätig ist.

Das Projekt St. Moritz wurde phasenweise realisiert. Dies lief Hand in Hand mit der Nummerisierung der amtlichen Vermessung. Seit Februar 2001ist das Projekt in der Nutzungsphase.



Auf sechs Abfragestationen stehen die Daten allen Mitarbeitern ständig zur Verfügung. Nicht nur die primär für die Leitungen erfassten Daten im Bereich Wasser, Kanal und Strom stehen der Gemeinde und dem Bauamt St. Moritz zur Verfügung, sondern auch die Daten der amtlichen Vermessung, des Zonenplans, des Gewässerschutzes und des Gefahrenkatasters.
Ein Geographischen Informationssystem (GIS) sollte -auch im Hinblick auf die "Generelle Entwässerungs-planung GEP"- vielseitig verwendbare Planungs- und Dokumentationsunterlagen bereitstellen.
Im Elektrizitätswerk sollte das GIS für die von der Aufsichtsbehörde von Gesetzes wegen verlangte umfassende "personenunabhängige" Leitungsdoku-mentation eingesetzt werden.